„Ich bin bereit, mich mit Kompetenz, Erfahrung und Leidenschaft für Seesen einzusetzen!“
"Als Seesenerin fühle ich mich sehr mit unserer Stadt und der Region verbunden.“
"Als Seesenerin fühle ich mich sehr mit unserer Stadt und der Region verbunden.“
Seit 14 Jahren ist Seesen mein Zuhause. Hier bin ich vernetzt und emotional gut verankert. Ganz von Kassel nach Seesen gezogen bin ich nach dem Abitur meiner Tochter Sara im Jahr 2015. Inzwischen habe ich in Seesen, seinen Ortsteilen und dieser Region meine Familie, Freunde, Bekannte und eine super Nachbarschaft. Ich freue mich darauf, auch Dich kennenzulernen.
Am 24. Februar 1970 bin ich geboren und seit 2016 glücklich in zweiter Ehe verheiratet mit Martin Silberborth. Er ist Unternehmer in Seesen. Wir sind eine Patchworkfamilie mit drei erwachsenden Kindern: Sara, Marvin und Adrian. Marvin und Adrian leben beide in Seesen, meine Tochter Sara ist beruflich auch in Seesen tätig. Sara hat diese Internetseite aufgebaut. Lieben Dank dafür! Zeit mit der Familie und meinem Patenkind Emily zu verbringen, ist mir sehr wichtig und macht mich glücklich.
In Eberschütz, einem kleinen Dorf im Landkreis Kassel, bin ich aufgewachsen. Treckerfahren und auch mal mit Freundinnen „ausgebüxte“ Kühe wieder einfangen gehörte dazu. In der Kleinstadt Hofgeismar bin ich zur Schule gegangen. Nach der Schulzeit bin ich dann berufsbedingt in die Großstadt Kassel gezogen.
Seit Oktober 1989 bin ich Beamtin bei der Stadt Kassel. Als Diplom-Verwaltungswirtin habe ich in den rund 35 Jahren zahlreiche Kompetenzen erworben, unterschiedliche Funktionen innegehabt und vielfältige Erfahrungen sammeln können.
„Ich bin bereit, mich mit Kompetenz, Erfahrung und Leidenschaft für Seesen einzusetzen!“
Seit 2020 leite ich das Bürgeramt der Stadt Kassel. Ich bin Wahlleiterin und zertifizierte Mediatorin (Streitschlichterin). Durch die zahlreichen Bürgerkontakte bin ich sehr nah an den Bedarfen der Menschen der Stadt. Die Gespräche sind mir wichtig.
Zuvor war ich in unterschiedlichen Funktionen tätig: stellvertretende Amtsleitung, Abteilungsleitung zentrale Dienste, Abteilungsleiterin Servicecenter, Projektleiterin für Sonderprojekte, Personalentwicklerin und Personalsachbearbeiterin für Feuerwehr und technische Ämter.
Durch meine ämterübergreifenden Funktionen und den wertvollen Austausch mit meinen Amtsleiterkolleginnen und -kollegen sowie der politischen Ebene habe ich stets einen guten Überblick über die Herausforderungen und Entwicklungen der gesamten Stadtverwaltung.
Zu meinem Amt gehören die sechs Abteilungen Zentrale Dienste mit Wahlen, Haushalt und IT, Standesamt, Bürgerbüro mit Führerscheinstelle, Servicecenter, Zuwanderung und Integration sowie Zulassungsstellen mit insgesamt 300 Mitarbeitenden.
Mit Weitblick Prozesse und Strukturen optimieren und Digitalisierung nutzbar machen
Mich interessiert, was wir strukturell, methodisch und bei den Arbeitsprozessen optimieren oder digitalisieren sollten. Klug ist es, die bisherigen Aufgaben und Methoden zu betrachten und sie auf Zukunftsfähigkeit zu prüfen. Sinnvolle Veränderungen erzielen wir gemeinsam im Team. Denn wenn wir in immer komplexeren Umfeldern erfolgreich sein wollen, brauchen wir dringend eine Vielfalt von Perspektiven.
10 Jahre war ich erfolgreich als Veränderungs-Managerin der Stadt Kassel tätig. Innovatives, strategisches und proaktives Handeln ist selbstverständlich auch meine Aufgabe als Amtsleiterin. Zuletzt habe ich u.a. ein Amt für Digitales und IT aufgebaut, agiles Management und Wissensmanagement eingeführt sowie die Digitalisierung von Services verbessert. Für den Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern haben wir uns auf einen Wertekodex geeinigt und entsprechende Qualifizierungskonzepte implementiert. Die Einführung einer Dokumentenausgabebox in der Galeria Kaufhof in Kassel für Personalausweise und Reisepässe war bundesweites Vorbild.
Mit Training und Consulting über den Tellerand geschaut
Von 2005 bis 2010 habe ich gemeinsam mit der Universität Kassel und der Wintershall Holding GmbH bei der Entwicklung einer von Gazprom unabhängigen Verwaltung in Novy Urengoi, Russland beraten. Hierzu waren wir im Austausch zu allen relevanten Aufgaben einer Stadtverwaltung. Es sind neue Ideen und Freundschaften entstanden. Umso mehr schmerzt mich die aktuelle politische Situation.
Als Moderatorin habe ich innovative und auch kontroverse Workshops sowie Bürgerbeteiligungen begleitet und unterschiedlichste Fachbereiche in Veränderungs-Prozessen beraten. Ich habe vielfältige Veranstaltungen moderiert, wie beispielsweise zur Parksituation am Bahnhof Wilhelmshöhe, zu legalen Graffitiflächen und zur Kulturhauptstadt-Bewerbung.
Viele Kommunen wollen jungen Menschen mehr Einblick in demokratische Prozesse und mehr Beteiligung ermöglichen. Ich habe den Aufbau eines Jugendparlaments wahlrechtlich begleitet.
Einige Jahre habe ich als freiberufliche Trainerin Kommunikation, Veränderungs- und Konfliktmanagement bspw. für Schulen und Krankenhäuser geschult.
Ich war Qualitätsmanagerin im bundesweiten 115-Verbund der telefonischen Servicecenter zu Verwaltungsfragen.
Als Vorständin im Verein buergerservice.org fördere und bewerbe ich mit dem Verein die Nutzung digitaler Identifikation mit Personalausweis, eID-Karte für Europäer und elektronischen Aufenthaltstiteln sowie die Bund-ID und Online-Services. Spannend ist die Perspektive einer sogenannten EUDI-Wallet, in der man europaweit beispielsweise seinen Ausweis digital ablegen und digital unterschreiben kann.
Bei akuten Problemen und Krisen geht es meist darum, verantwortlich, klar und agil Lösungen zu entwickeln, umzusetzen und kontinuierlich nachzusteuern. Wir wollen bei außergewöhnlichen Bedingungen schnell handlungsfähig sein. Deshalb bereiten wir uns auf potenzielle Krisen systematisch vor.
Kommunen sind mit Cyberangriffen, Überschwemmungen, Trockenheit, Stromausfall und vielem mehr konfrontiert. Mein Team und ich besuchen Schulungen und bereiten uns im Sinne von Business-Continuity-Management- also dem Management der Aufrechterhaltung unserer Services im Ernstfall – konzeptionell vor.
Ich war Mitglied im Verwaltungsstab im Rahmen der Coronapandemie. Wir haben die Arbeitsfähigkeit des Amtes und den Schutz von Mitarbeitenden sowie Bürgerinnen und Bürgern hergestellt. Über das Servicecenter wurden die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig informiert.
Das Servicecenter wird regelmäßig bei der Entschärfung von Bomben zur Information der Bürgerinnen und Bürger sowie zur Organisation der Evakuierung eingesetzt.
Zum Start der Ukrainekrise 2022 haben wir ein Ukraine-Büro eingerichtet, um das Ankommen in Kassel zu erleichtern. Die Dienstleistungen der unterschiedlichen Fachbereiche wie Melderecht, Ausländerrecht und Soziales wurden im Ukraine-Büro gebündelt angeboten.
Moderner Führungsstil mit Fokus auf gemeinsame Werte, Klarheit und Motivation
Aufgrund meiner Erfahrungen als Personalsachbearbeiterin, Personalentwicklerin und Projektleiterin, Moderatorin, Mediatoren, Trainerin und Coach habe ich mir früh wertvolle Führungskompetenzen angeeignet. Personal- und Organisationspsychologie sowie Kommunikation, Gruppendynamik und Persönlichkeitsanalyse interessieren mich sehr.
Mit diversen Führungsfortbildungen bin ich 2010 gut vorbereitet in meine erste Führungsrolle hineingewachsen. Mit dem Auftrag „Bauen Sie ein Servicecenter auf, aber nennen Sie es nicht so!“ ging es los. Ich brauchte Personal, Räume, Ausstattung, Technik, Budget, Prozesse, Kooperationen, Qualifizierungsmaßnahmen und vieles mehr. Eine spannende Aufgabe stand bevor.
„Ich bin leidenschaftlich Führungskraft. Führen ist für mich das Managen von Energie!“
Ich arbeite mit meinen Mitarbeitenden, ziel- und lösungsorientiert, klar und wertebasiert zusammen. Mitarbeitende aller Ebenen werden konsequent in Veränderungen einbezogen. Ich bevorzuge das „Du“ in der Zusammenarbeit.
Ich setze Mitarbeitende nicht nur nach Fachwissen, sondern auch nach Motivation und Persönlichkeit ein. Ich unterstütze sie nachhaltig in ihrer Entwicklung. Die Akzeptanz der Andersartigkeit von uns allen ist für mich ein Grundsatz für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
In meiner Freizeit bin ich am liebsten draußen unterwegs, weil ich sonst den ganzen Tag im Kasseler Rathaus im Büro verbringe. Viele Jahre hat mich dabei unsere Hündin Amy begleitet. Donnerstags triff man mich traditionell mit Martin in unterschiedlichen Restaurants in Seesen.
Wir machen fast jedes Wochenende einen Ausflug zu Fuß oder mit dem E-Mountainbike in den Harz. Wir genießen die wunderbare Natur in unserer Region und fühlen uns wie im Urlaub. Ob Joggen, Yoga, Radfahren, Schwimmen oder Sportstudio – ich mag die Abwechslung beim Sport und die befriedigende Erschöpfung danach.
Gartenarbeit macht mich glücklich, auch wenn mir manchmal die Zeit fehlt. Mit dem Eimer durch unseren Garten zu gehen und Unkraut zu jäten entspannt mich und macht mir den Kopf frei.
Gern besuche ich Theaterstücke. Die Vielfalt der Laienbühnen in Seesen und den Ortsteilen begeistern mich. Ich schätze die abwechslungsreichen Veranstaltungen. Hier ist immer etwas los. Beim Sehusa-Fest feiern wir stets mit Familie und Freunden.
Urlaub heißt für Martin und mich, alles geht und nichts muss. Mit viel Bewegung entdecken wir entspannt Berge, Meer und Städte. Wichtig sind mir auch die Urlaube und Ausflüge mit meiner Tochter, meinem Patenkind und mit den drei Generationen Morell-Frauen.






